Es gibt Schauspieler, die man sieht und es gibt Künstler, die man mit jeder Faser des Herzens erlebt. Dominique Horwitz gehört zweifellos zu jener Kategorie von Ausnahme-Tausendsassas, die eine Bühne vom ersten Augenblick an in ein Kraftfeld purer Emotion verwandeln.
Nachdem er unser Publikum bereits Anfang Oktober als prägnanter Erzähler in der „Geschichte vom Soldaten“ in Atem hielt, freuen wir uns riesig auf das nächste Kapitel dieser besonderen künstlerischen Partnerschaft in unserer Spielzeit: Dominique Horwitz singt Jacques Brel.
Ein Leben für das Chanson, leidenschaftlich, ungeschminkt und intim:
In Paris geboren, ist Horwitz wie kaum ein anderer deutsch-französischer Mime prädestiniert für das Erbe des großen belgischen Chansonniers. Wenn Horwitz Brel interpretiert, ist das kein bloßer Liederabend, es ist ein theatralischer Vulkanausbruch.
Horwitz singt die Welthits wie „Amsterdam“, „Madeleine“ oder „Ne me quitte pas“ nicht nur; er durchlebt, erleidet und feiert jede einzelne Figur mit erschütternder Hingabe, feinsinniger Gestik und unvergleichlicher Mimik.