Zwischen Himmel und Erde – Französische Klangwelten
Kaum ein anderes Requiem klingt so tröstlich und hoffnungsvoll wie das des französischen Komponisten Gabriel Fauré. Statt die Schrecken des Jüngsten Gerichts zu beschwören, zeichnet er ein berührendes musikalisches Bild von Frieden, Geborgenheit und der Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod. Mit seinen schwebenden Klängen und dem geradezu himmlischen Schlusschor „In paradisum“ gehört Faurés Requiem zu den bewegendsten Werken der französischen Chormusik.
Auch die weiteren Werke des Abends entfalten faszinierende Klangwelten zwischen Trauer, Sehnsucht und Zuversicht: Maurice Ravels zarte „Pavane für eine verstorbene Infantin“, Lili Boulangers dramatischer Psalm 129, Claude Debussys berührende Arie der Lia und Maurice Duruflés inniges „Ubi caritas“.