Kinder, wie die Zeit vergeht. Damals standen wir im Zwischenfall, Memphis, Elate, Cabrio, Brush, Logo oder Exit, komplett in Schwarz, die Haare entgegen sämtlicher Naturgesetze nach oben betoniert und mit einem Gesichtsausdruck, als hätten wir persönlich den Untergang der Menschheit bestellt. Heute stehen wir morgens vor dem Bett und überlegen erst einmal, welches Knie beim Aufstehen weniger wehtut. Aber scheiß drauf. Wir machen es noch einmal. Zum mittlerweile Achten mal wird das Waldmeister zur musikalischen Gruft und wir holen die dunklen Clubnächte der 80er zurück. Keine weichgespülte „Best of 80s“-Party. Stattdessen gibt es The Sisters of Mercy, Siouxsie & The Banshees, Joy Division, The Cure, Bauhaus, Fields of the Nephilim, The Chameleons, Front 242, Nitzer Ebb, Killing Joke, Alien Sex Fiend, Xmal
Deutschland, Anne Clark, New Model Army, The Cult, Einstürzende Neubauten, Dead Kennedys und jede Menge Songs, bei denen die ersten Sekunden reichen und plötzlich ist man wieder 30 oder 40 Jahre jünger. Am Mischpult steht DJ Bocki und wühlt wieder ganz tief in den musikalischen Erinnerungen der alten Clubnächte. Also holt die schwarzen Klamotten raus. Entstaubt die alten Stiefel. Zieht den Kajal nach.
Spotify Playlist Cities in Dust