Mehrfach war Claudia Hirschfeld mit ihrer Orchesterorgel schon im Kultur Haus Zach in Hückeswagen zu Gast und hat dabei immer wieder das Publikum mit ihrer Musikalität und Ausstrahlung begeistert. Am Samstag, 19. Dezember wird sie auch in diesem Jahr mit einem vorweihnachtlichen Programm auf das dann kurz bevorstehende Fest einstimmen. Dabei wird sie einerseits C interpretieren, aber auch das Publikum mit traditionellen Weihnachtsliedern zum Mitsingen einladen.
Claudia Hirschfeld ist seit mittlerweile 40 Jahren professionell als Tastenvirtuosin unterwegs und zählt zu den absoluten Superstars an ihrem Instrument. In ganz Europa, aber auch in Nord- und Südamerika sowie Arabien und China hat sie schon erfolgreich in die Tasten gegriffen. 2019 wurde sie beim Deutschen Rock- und Poppreis als "Beste Instrumentalsolistin" ausgezeichnet. Neben ihrer Tätigkeit als Solistin hat sich Claudia Hirschfeld auch als „Orchester“ für namhafte Sänger, Chöre und Instrumentalsolisten einen Namen gemacht. Seit 2022 ist sie mit der Konzertserie „Luciano – 3 Tenöre feiern eine Legende“ zusammen mit drei herausragenden Tenören deutschlandweit mit großem Erfolg unterwegs und konzertiert damit in den größten Konzerthäusern Deutschlands. Auch als Komponistin erhielt Claudia Hirschfeld bereits unzählige Preise, gewann u. a. 2020 den UK Songwriting Contest und wurde mit dem International Songwriting Award ausgezeichnet.
Obwohl man ein ganzes Orchester hört, sorgt für dieses fulminante Klangerlebnis tatsächlich nur eine Person mit ihrem „Open Art Orchester“ - und das vollkommen live mit nur zwei Händen und zwei Füßen. Bei dem Instrument handelt es sich von der Spielanlage und vom Aufbau her um eine Orgel, die aber nur wenig mit den aus Kirchen bekannten Instrumenten gemein hat. Für Claudia Hirschfeld ist ihr Instrument viel mehr „das kleinste Orchester der Welt“, das ihr als echtes Live-Instrument ungeahnte Möglichkeiten eröffnet, um u. a. auch symphonisch-orchestrale Musik originalgetreu wiedergeben zu können. Natürlich verlangt dies vom Interpreten neben einem hohen spieltechnischen Können und einem fundamentalen Wissen zur Instrumentenkunde auch ein ausgeprägtes technisches Verständnis, um ein solches hochentwickeltes Instrument in dieser Perfektion als „virtuelles Orchester“ bedienen und spielen zu können.