GEORGE ENESCU ›Rumänische Rhapsodie‹ Nr. 1 A-Dur op. 11 RICHARD STRAUSS Hornkonzert Nr. 2 Es-Dur TrV 283 JOHANNES BRAHMS / ARNOLD SCHÖNBERG Klavierquartett Nr. 1 g-Moll op. 25 Mit seiner ›Rumänischen Rhapsodie‹ ist George Enescu seine wohl populärste Komposition gelungen. In diesem mitreißenden Werk verknüpft er furiose Tanzrhythmen und Hits der rumänischen Volksmusik zu einem funkenschlagenden Paradestück für Orchester. Nach diesem folkloristischen Klangrausch präsentiert sich das 2. Hornkonzert von Richard Strauss kammermusikalisch fein und lyrisch zart, fast ein wenig ungewöhnlich für den sonst oft in romantischer Opulenz schwelgenden Tonschöpfer. Mit Felix Klieser gibt ein gefeierter Hornist und außergewöhnlicher Künstler mit dem Solopart sein Debüt beim Sinfonieorchester: Weil er ohne Arme geboren wurde, spielt er sein Instrument mit den Füßen – anders, aber nicht weniger virtuos. Anschließend knüpft Johannes Brahms mit seinem leidenschaftlichen Klavierquartett g-Moll an die Volksmusikklänge von Enescu an. Allerdings in der genialen Bearbeitung von Arnold Schönberg für volles Orchester. »Man mag das Originalquartett gar nicht mehr hören, so schön klingt die Bearbeitung«, sagte der Dirigent Otto Klemperer nach der Uraufführung. Konzerteinführung mit Prof. Dr. Lutz-Werner Hesse So. 10:30 Uhr und Mo. 18:45 Uhr Felix Klieser ist
›Solist in der Schule‹
Gastspiel am Fr. 16. April 2027, 20 Uhr inder Festhalle Viersen