LILI BOULANGER ›D’un matin de printemps‹ JOSEPH CANTALOUBE ›Chants d’Auvergne‹ EDWARD ELGAR Sinfonie Nr. 2 Es-Dur op. 63 Lili Boulanger gewann mit gerade einmal 19 Jahren den begehrten Prix de Rome – als erste Frau überhaupt. Nur wenige Jahre später brachte ihr tragischer Tod diese Jahrhundertbegabung allzu früh zum Verstummen. Zu den wenigen Werken, die sie uns hinterlassen hat, gehört ›D’un matin de printemps‹, das mit betörenden Farben und Düften den Beginn des Frühlings heraufbeschwört. Magische Klänge zaubert auch Joseph Canteloube aus seinen ›Chants d’Auvergne‹. Mit kunstvollen, impressionistisch gefärbten Orchesterfarben versucht er darin, die Seele Frankreichs in Musik einzufangen. Berührend schön etwa im berühmten Hirtenruf ›Baïlèro‹, gesungen von einer der aktuell berühmtesten französischen Sängerinnen, Véronique Gens, die zum ersten Mal beim Sinfonieorchester Wuppertal zu Gast ist. Von der französischen Auvergne führt der Konzertabschluss über den Ärmelkanal und zur Sinfonie Nr. 2 des britischen Komponisten Edward Elgar, in der er unter anderem Straßensänger auf dem Markusplatz in Venedig zitiert. Konzerteinführung mit Prof. Dr. Lutz-Werner Hesse So. 10:30 Uhr und Mo. 18:45 Uhr