Zum ersten Mal auf der Bühne im Haus Eifgen: Guru Guru – ein Abend, den man nicht vergisst.
Erleben Sie die Krautrock-Legenden live im Haus Eifgen – ein Konzertabend voller Energie, Experimentierfreude und musikalischer Geschichte.
Seit über fünf Jahrzehnten steht die legendäre Krautrock-Formation für musikalische Freiheit, grenzenlose Kreativität und einen Sound, der Rock, Jazz und Psychedelic zu einem explosiven Mix vereint.
Mit Kultstatus und einer weltweiten Fangemeinde sind ihre Live-Shows ein Erlebnis: energiegeladen, improvisationsreich und voller Überraschungen. Wer Guru Guru kennt, weiß – hier wird Musik nicht nur gespielt, sondern gelebt.
Die deutsche Rockmusik machte 1968 erstmals international auf sich aufmerksam – mit einer Bewegung, die weltweit Einfluss nahm. Bands wie Kraftwerk, Cluster, Faust, Amon Düül, Can, Tangerine Dream und eben Guru Guru wagten damals etwas völlig Neues: eine andere Art des musikalischen Ausdrucks und eine neue Lebensweise.
Alben wie UFO, Don’t Call Us, We Call You, Dance Of The Flames, Moshi Moshi oder Mask sind bis heute Klassiker und gehören in jede gut sortierte Plattensammlung. Besonders bemerkenswert: Guru Guru ist seit ihrer Gründung im Jahr 1968 ohne längere Pause aktiv und hält bis heute die Fahne des deutschen Krautrock hoch. Trotz ihrer langen Bandgeschichte bleibt die Gruppe offen für Einflüsse aus Industrial, Jazz und Avantgarde. Wer nach all den Jahren mit derselben Leidenschaft und Virtuosität auf der Bühne steht, gehört zweifellos zu den ganz Großen.
GURU GURU – Wahnsinn für die ganze Familie!
Diese Band bringt’s! Ein weiter Weg liegt hinter ihr: Aus den Tiefen des Undergrounds tauchten sie auf in die Gefilde moderner Klänge und vielfältigster Spielweisen. Geschult im Jazz, Pioniere (!) der deutschen Rockmusik, gestählt in den Unbillen des hiesigen Schaugeschäfts – verbinden sie heute Können, Ideenfeuerwerk, Energie, Spielwitz und Spielfreude mit einer begeisternden und aufsehenerregenden Show.
Die Trommel-Legende Mani Neumeier ist die Konstante über all die Jahre – und die Namen seiner Mitstreiterinnen und Mitstreiter lesen sich wie ein Lexikon der deutschen Rockmusik. Mehr als dreißig Plattenproduktionen, unzählige Nebenprojekte und Mitwirkungen, rund 3400 Konzerte, Auftritte in Funk und Fernsehen (u. a. als erste deutsche Band im WDR-Rockpalast 1976, eine Neuauflage erfolgte 2005) sowie eine Verewigung im Wachsfigurenmuseum Tokio sprechen für sich.
Heute rüttelt Mani weniger an gesellschaftlichen Konventionen, als dass er die biologischen Gesetze auszuhebeln scheint: Im zarten Alter von 82 Jahren trommelt er sich virtuos wie eh und je durch ein 90-minütiges Programm aus Psychedelic Rock, World-Musik und Jazzelementen, spielt auf den Knien ein Percussionsolo mit diversen Blechschalen und hüpft als Elektrolurch verkleidet über die Bühne.
Nach dem 2018 erschienenen Jubiläumsalbum Rotate! wurde die laufende Tour 2020 pandemiebedingt abrupt beendet. Der Ausstieg des Gitarristen Jan Lindqvist führte zu einer kreativen Neuausrichtung: Mit dem ehemaligen Birth Control-Keyboarder Zeus B. Held wurde die Gitarre durch Keyboard und Synthesizer ersetzt – und der typische Guru Guru-Sound um neue Dimensionen erweitert.
Seit dem Wiederbeginn der Konzerte entwickeln sich die Shows zu regelrechten Überraschungseiern, getragen von der Virtuosität Mani Neumeiers an den Drums, der Präzision von Peter Kühmstedt am Bass, der Fantasie von Zeus B. Held an den Keyboards und der Spielfreude von Roland Schaeffer, der Gitarre, Saxophon und die indische Nadaswaram spielt – in manchen Stücken sogar beide Blasinstrumente gleichzeitig.
2021 wurde eine Show mit der neuen Besetzung in der Schweiz mitgeschnitten. Das Live-Album Made in Switzerland ist direkt bei der Band erhältlich – die erste Auflage des „Official Bootleg“ ist bereits ausverkauft.
Besetzung:
Mani Neumeier – Drums, Vocals, Action
Zeus B. Held – Keyboard, Synthesizer, Vocals
Peter Kühmstedt – Bass, Vocals
Roland Schaeffer – Saxophon, Gitarre, Nadaswaram, Vocals
Guru Guru heute bedeutet: ein abgefahrener Mix aus Rock, Funk, Jazz, Weltmusik, Elektronik und und und – name it, you’d get it! Dazu die Show des amtlich-wahnsinnigen Schlagzeugers Mani Neumeier – dem Schamanen aus dem Odenwald!