Seit fünfzehn Jahren lädt Benjamin Eisenberg in seiner Heimatstadt Bottrop zum „Neujahrskabarett“, einer Kleinkunst-Mix-Show zum Jahresbeginn, die Rückblicksthemen und das Beste aus den Programmen seiner Gäste vereint. Mittlerweile ist die Show in verschiedenen NRW-Theatern sowie in Hamburg und Hannover etabliert und hat in dieser Spielzeit ihre Premiere in der Kattwinkelschen Fabrik in Wermelskirchen, und zwar am: Freitag, dem 06.02.2026.
Zusammen mit seinen Kleinkunst-Kollegen möchte Eisenberg den Zuschauern einen humorvollen Einstieg ins neue Jahr bescheren. Über Vergangenes kann gelacht werden, und Zukünftiges wird heiter erwartet. Der Kabarettist aus „Innovation City“ hat die aktuellen Themen aus Politik und Gesellschaft dabei stets im Visier und bringt immer wieder Parodien bekannter Persönlichkeiten in seinen multimedialen Rundumschlag mit ein.
Um dem Publikum einen abwechslungsreichen Abend aus Stand-Up-Comedy, Polit-Satire, witziger Poetry und Musikkabarett zu bieten, hat er ganz unterschiedliche Bühnen-Kollegen dazu eingeladen.
Selbstverständlich darf da Stammgast Matthias Reuter nicht fehlen, dessen Lieder und Texte auch gerne im WDR-Hörfunk gespielt werden. Der „Elton John aus Oberhausen“ präsentiert nicht nur witzige Geschichten aus seinen Büchern und skurrile jazzige Lieder am Klavier, sondern hat auch oft seine Gitarre im Gepäck. Derzeit tourt er mit seinen Solo-Programmen „Höchstwahrscheinlich echt“ und „Ich bin noch gut!“. Denn das garantiert er in Zeiten von KI. Seine Texte beinhalten Ansichten, die kein Computer je teilen würde. Wahrscheinlich hat er auch einige seiner neuen 60-Sekunden-Gedichte dabei, in denen er Klassiker wie „Wilhelm Tell“ oder „Stirb langsam“ zusammenfasst. – Mit seinem Motto „positiv dagegen“ hat Reuter in den letzten Jahren schon so manche Auszeichnung abgeräumt: „Tegtmeiers Erben“ (2011), der „Dresdner Satirepreis“ 2019 (Jury- u. Publikumspreis) oder der „Rahdener Spargel“ (2025) sind nur einige davon.
Die Kölnerin Vera Deckers zeigt einmal mehr, dass Stand-up-Comedy keine Männer-Domäne ist. In ihrem aktuellen Soloprogramm „Probleme sind auch keine Lösung“ fragt sie: „Kann Kabarett am Puls der Zeit sein, wenn man nicht mal ’ne Pulsuhr hat?“ Deckers beweist, dass es sogar sehr gut geht, und wirft einen humorvollen Blick auf die Gesellschaft. Den Wahnsinn der heutigen Zeit belegt die studierte Psychologin anhand von wissenschaftlichen Studien und findet auch Beruhigendes: Gelegenheitstrinker leben länger als Leute, die gar keinen Alkohol trinken. Ist also doch noch nicht alles verloren? Die Presse lobt: „Vera Deckers bot Kabarett auf höchstem Niveau – intelligent, charmant und wahnsinnig treffsicher. Entsprechend wurde sie am Ende des Abends mit viel Applaus belohnt“ (Kölner Stadt-Anzeiger).
Vierte mit im Bunde ist Dagmar Schönleber, die immer eine gern gesehene Gästin ist in Formaten wie „Ladies Night“ (ARD) oder „Schlachthof“ (BR). Sie kommt mit Ausschnitten aus ihrem Erfolgsprogramm: „Endlich 50! So jung brechen wir nicht mehr zusammen“. Viele von uns können keine Bewegung mehr ohne Geräusch machen und bei manchen werden die Arme zu kurz, um das Großgedruckte zu lesen. Die gebürtige Ostwestfälin weiß: Die zweite Halbzeit des Lebens will nicht mit schlechten Kalendersprüchen vertrödelt werden, darum müssen wir in Sachen Selbstverwirklichung schnell entscheiden: Weltrettung oder Weinprobe? Und wie erhält man sich die Lebensfreude trotz des offensichtlichen Verfalls? Wir tragen alles mit Würde – außer beige! In Worten und Musik aller Art verbindet die Wahl-Kölnerin in ihrer ganz eigenen Art Klug- und Albernheit und verkündet: Es ist immer noch alles machbar, denn ü 50 bedeutet doch: Ab jetzt sind wir Goldstandard!